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FS-Blog

Das freisinnige Blog von Fritz Schmude.

München: Der Staat kämpft gegen Diskriminierung

2014-11-21 13:48
Kritiker des linken Mainstream wissen es schon länger:
Die linke Weltanschauung schadet nicht nur der ganzen Gesellschaft, sondern auch den Personen und Gruppen, die schützen zu wollen sie vorgibt.
Ein Beispiel dafür sind die derzeit wieder zunehmenden gewalttätigen Angriffe auf Schwule.
Außerhalb der politischen Klasse weiß eigentlich jeder, wer diese durch nichts zu entschuldigenden Angriffe verübt.
Nur in denjenigen Medien und politischen Kreisen, die der linken Denkungsart anhängen, darf diese Offensichtlichkeit (junge Männer mit muslimischem Migrationshintergrund) nicht erwähnt oder gar analysiert werden.

Stattdessen hält man es in der Linken für korrekt,
einen völlig untauglichen und realitätsfernen Popanz-Begriff namens "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" zu konstruieren, und zwar so:
"Hierzu zählen u.a. offene feindliche Haltungen gegenüber Migratinnen und Migranten, islamfeindliche, antisemitische, antifeministische sowie homo- und transsexuellenfeindliche Äußerungen und Veranstaltungen."

Der Quatschbegriff "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" ist ursprünglich eine Erfindung des Soziologen Wilhelm Heitmeyer, das vorige Zitat stammt aber aus einer Beschlussvorlage des Stadtrats meiner schönen Heimatstadt München.

Quelle mit insgesamt 27 Seiten hier:
http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/3453601.pdf

Wie soll man nun den Schwulen und Lesben beistehen, wenn doch die Täter soziologisch klar bewiesen selbst Opfer von "Islamfeindlichkeit" sind?

Und so bleibt die 27-seitige Beschlussvorlage der wackeren Antidiskriminierungskämpfer komplett zahnlos, schlimmer noch, als die Bösen werden zwischen den Zeilen deutschstämmige Spießer-Eltern und -Lehrer sichtbar, das Feindbild von 1980 und davor.

Was tun?

Kleine Pöstchen für LGBT


Als Politiker hat man einen Vorteil, den man als normaler Bürger nicht hat:
Wenn es ein Problem gibt, kann man es stets mit fremdem Geld lösen.
Um also die Schwulen und Lesben nicht allein zu lassen und wenigstens über seitenstarke "Studien" hinaus Betriebsamkeit zu demonstrieren, wurden am gestrigen Donnerstag, 20.11.2014, im Münchner Stadtrat flugs ein paar neue Pöstchen für einschlägige (jetzt schon allesamt am Staatstropf hängende) Vereine beschlossen:
- eine halbe Stelle beim Lesbentelefon e.V. wird übernommen
- dito eine halbe Stelle beim "schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum" Sub e.V.
- dito eine halbe Stelle bei dem ebenfalls ausschließlich den LGBT-Themen verpflichteten Aufklärungsprojekt München e.V.

Zusätzlich gibt es eine halbe Stelle bei der "Fachstelle GIBS".
Diese ist immerhin eine städtische Einrichtung, so dass es sich in diesem Fall nur um eine indirekte Subventionierung handelt.

Nun werden diese 3 oder 4 sozial gerecht verteilten halben Stellen die Stadt München nicht arm machen.
Der eigentliche Schaden, den solche Beschlüsse anrichten, ist ein ganz anderer.

Volkserziehung oder Freiheit?


Alle bisherigen Erfolgsgeschichten im Kampf gegen Diskrimierung beruhten auf den Faktoren Demokratie und Meinungsfreiheit, sowie auf dem Selbstbewusstsein und der Selbstorganisation der Betroffenen.
Staatliche Zuwendungen tauchten als Erfolgsfaktor für Emanzipationsbewegungen bisher nicht auf.

Bewegungen, die sich vom Staat korrumpieren lassen, werden so enden wie der staatliche "Antifaschismus" in der DDR.
Die Bürger schätzen es nicht, wenn der Staat ihnen bei allen unpassenden Gelegenheiten die richtige Denkungsart einbläut.
Die Leute können das Soziologengeschwätz irgendwann nicht mehr hören und der Unmut über die Bevormundung führt schließlich dazu, dass sogar der berechtigte Kern des ursprünglichen Anliegens keine Akzeptanz mehr findet.
Das wären trübe Aussichten!

Wir bekennen uns zur Vielfalt


Gottseidank gibt es auch Beispiele, wie man das Gegenteil erreichen kann, nämlich echten gesellschaftlichen Fortschritt auf Grundlage von offenen, angstfreien Diskussionen.
Die positiven Beispiele überwiegen sogar, denn in den letzten 500 Jahren hat sich die westliche Gesellschaft Schritt für Schritt verbessert.
Buchdruck, Zeitungen, Telefon und Internet waren und sind dabei die Werkzeuge gegen Diskriminierung und alle anderen gesellschaftlichen Missstände, und nicht staatliche Eingriffe, Subventionen oder gar Gewaltmaßnahmen.

Ich bin der Meinung, dass die Schaffung von Stellen im Staatsdienst und sonstiger Geldregen aus dem Steuertopf an Vereine keine geeigneten Mittel sind, um Diskriminierungen aller Art wirksam zu bekämpfen.
Aus diesem Grunde haben ich und mein AfD-Stadtratskollege Andre Wächter gestern gegen die oben erwähnte politkorrekte Vorlage aus dem Sozialreferat gestimmt.

Bis jetzt ist der von mir eigentlich erwartete #aufschrei "Homophobe AfD!!!" ausgeblieben, im Gegenteil hat der Münchner Merkur sogar einen schönen Artikel mit korrekter Erwähnung unserer Position gebracht.

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